Alle sichtbaren Geburtstagsgeschenke

Warum Geburtstage feiern?

Es gibt zwei Arten von Menschen – jene, die ihren Geburtstag am liebsten ignorieren, vergessen und dementieren möchten und jene, die sich eine Woche vorher fieberhaft darauf freuen, den Tag ihrer Ankunft auf dieser Erde zu zelebrieren. Ich kenne einen ganzen Haufen der ersten Gattung und habe schon die verrücktesten Varianten der Geburtstagsfeier mit ihnen erlebt. Einerseits haben sie beispielsweise Gäste eingeladen, andererseits musste man um 24:00 Uhr dann so tun, als sei es ein völlig normaler Abend unter Freunden ohne zu gratulieren oder den Ehrentag zu erwähnen. Ich bin "überraschenderweise" ein Exemplar der zweiten Art, denn ich LIEBE meinen Geburtstag. Im Grunde nicht nur meinen, sondern jeden, der sich in meiner emotional-sozialen Reichweite abspielt.

Werbeanzeigen

You can’t end an eternal flame

Aufgeben? Niemals! Du hast keine Macht über mich, es sei denn, ich gewähre sie dir und das – verlorenes Kind – tue ich nicht. Du bekommst nicht meine Wut, nicht meine Würde, nicht meine Energie, um deine Leere zu füllen. Du darfst dich an meinem emotionalen Schein wärmen, denn ich weiß, du selbst besitzt nicht diesen leuchtenden Kern und sehnst sich nach nichts als Liebe und echten Gefühlen. Du kannst nur nachahmen, nur kopieren, nur so tun als ob, weil du selbst Schwärze in dir trägst. Aber ich bin nicht leer, ich habe Persönlichkeit, Charakter – nicht immer den leichtesten und unkompliziertesten, aber mit unglaublicher Tiefe und in dieser brenne ich. Nicht infernal, nicht zerstörerisch, sondern voller Leben und Liebe. Ich bin das Feuer, ich bin der Phönix und wann immer du mich zu löschen versuchst, kehre ich stärker, schöner und mächtiger denn je zurück!

Wasser mit Lichtspur

Falsche Freundlichkeit ist wie ein Äffchen mit geladener Waffe

Ich bin es manchmal wirklich leid, dass sich ein großer Haufen der Menschen, die mich umgeben, so oft wie Kinder benehmen, wie Heranwachsende aber mit Eigenverantwortung. Als würde man einem Äffchen eine geladene, entsicherte Waffe geben. Diese Knarre kann nicht nur eine Metapher für Verantwortung sein, sondern auch für Freundlichkeit oder das Bedürfnis, es allen recht zu machen. Das geht schon aus Prinzip nicht, weil „alle“ einen selbst inkludiert und der scheinbare Verzicht oder die Großzügigkeitsillusion schließen diesen falschen Märtyrer vom Gesamten aus. Ich wünschte, die meisten würden einmal ihr Handeln reflektieren und erkennen, dass ein unaufrichtiges JA viel schlimmer und schädlicher als ein ehrliches NEIN ist.