Drei weitere Fragen beantworte ich im Zuge meiner Serie 111 Fragen an Lizzi im Rahmen der großartigen Blogparade „111 Fragen und Taten die glücklich machen – die glückliche Blogparade!“.

10. An welchen drei Orten bist du glücklich?

Am Meer – dort fing alles an und dort wird alles enden. Wann immer ich am Strand spazieren gehe, den Wind in den Haaren fühle, das Salz auf den Lippen und den Sand zwischen den Zehen, bin ich vollkommen harmonisiert und von Glück durchdrungen.

Unterwegs – ich liebe es, in Bewegung zu sein. Auf Reisen, Wanderungen und anderen Abenteuern sprühe ich vor Glücksgefühl, wenn ich in Schwung versetzt bin.

In meinem Herzen – auch wenn außen emotionale Stürme toben, Blitze der Gleichgültigkeit das Gemüt durchzucken und Eissplitter des Verrats auf mich niederfahren, tief in meinem Innersten brennt Sonnenfeuer. Dort bin ich so grenzenlos voller Kraft und reiner Liebe, dass sie mein Leben durchwirkt mit jedem Herzschlag. Was könnte mehr Glück bedeuten, als in Liebe zu leben?

11. In welcher Situation musstest du über dich selbst lachen?

In nur EINER Situation? Ich muss dauernd über mich selbst lachen, manchmal, wenn ich was Dummes oder Witziges mache und manchmal, wenn ich bemerke, wie gut ich mich doch kenne und wie sehr ich mir manchmal selbst voraus bin.

Eine Situation, die sich eingeprägt hat, passierte vergangenen Sommer in Dortmund. Ich besuchte mit meinem Freund die Pokémon Go Safari Zone im Westfalenpark und war gerade auf dem Weg zum Bahnhof, um die Heimfahrt anzutreten. Ich trug zur Kennzeichnung meine beiden Blindenbinden (zwei gelbe Stoffstreifen mit drei schwarzen Punkten) an den Armen und sie rutschten andauernd. Es war richtig ätzend! Ich konnte sie auch nicht per Sicherheitsnadel festmachen, weil ich nur ein Sommerkleid trug. Dauernd zog ich sie wieder hoch und wurde langsam etwas genervt. In der Bahn ein paar Stationen vorm Umstieg in den ICE passierte es dann. Ich zog besonders ungeduldig und fest an dem Objekt meines Ärgers, rutschte ab und schlug mir selbst mit ungebremster Wucht ins Gesicht. Ich hörte meine Nase fies knacken.

Was tut man in so einer Situation? Genau, erstmal hinsetzen, weil die Beine weich werden, das Blut aus dem Gesicht weicht und der Kreislauf mit einem Komplettabsturz droht. Zum Bahnhof haben wir es noch geschafft, ich weiß nicht mal mehr, wie ich aus der Bahn gekommen bin. Ich saß dann nur auf dem kühlen Boden und versuchte, das Bewusstsein zu behalten. Viele Leute schauten, mir wurden Wasser und Traubenzucker geschenkt, man wollte den Notarzt holen und so weiter. Nach ein paar Minuten hatte ich mich allerdings wieder erholt und den Schock verdaut, meine Nase tat nur etwas weh, blutete nicht, mein Kreislauf war wieder intakt und wir erwischten auch noch unseren Zug nach Hause.

Jetzt im Nachhinein kann ich ehrlich und aufrichtig darüber lachen, dass ich mir selbst die Nase angebrochen habe.

12. Zeige uns das Foto deines schönsten Sonnenuntergangs.

Sonnenuntergang

Ich freue mich schon auf die nächsten drei der 111 Fragen an Lizzi. Was sind deine liebsten Orte? Wann hast du so richtig über dich gelacht? Zeige mir doch auch deinen schönsten Sonnenuntergang… nicht genieren, kommentieren! 😉

Was sagst du dazu?