Wie im vergangenen Jahr habe ich den Januar über auf Süßigkram verzichtet, um der gesellschaftsübergreifenden Zuckersucht etwas entgegenzuwirken. Wieder ein Monat des Verzichts, der mir gar nicht schwer gefallen ist zugunsten meiner Gesundheit. Gesünder leben ist wirklich nicht so schwer, wenn man es einfach will! Ich bin stolz auf meine Leistung, keine Frage, aber… aber… aber ich bin eben eine Kämpfernatur und brauche die Herausforderung! Also, wie geht es weiter nach 31 Tagen ohne Süßigkeiten? Mit 90 Tagen natürlich – man muss sich ja schließlich für seinen Erfolg belohnen 😉

Neue Challenge: 90 Tage ohne Süßigkeiten! Herausforderung angenommen! 

Challange - 90 Tage keine Süßigkeiten

Meine Regeln – denkbar simpel 😉 

Keine Süßigkeiten: Als Süßigkeiten verstehe ich zum Beispiel Twix, Kinderschokolade, Gummibärchen, Prinzenrolle, süße Stückchen usw.

Keine Knabbereien: Pringles adé – keine Chips, Käsecracker oder ähnliches.

Snacks: Zwischenmahlzeiten wie Maiswaffeln, Salzstangen und Kürbiskerne sehe ich als gesündere Alternativen zu süßem und salzigem Sünden, darum sind sie natürlich erlaubt.

Ausnahmen: Die einzige Ausnahme, die ich mir zugestehe, ist ein Stück Geburtstagskuchen und Hochzeitstorte, denn das sind selbstgemachte Besonderheiten zu speziellen persönlichen Anlässen, die mit industriellem Süßkram für mich wenig zu tun haben. Sahne gibt’s natürlich keine – aber das ist leicht, ich kann Sahne nicht ausstehen 😉

Warum das Ganze? 

Um ehrlich zu sein, ich möchte gesünder leben und an meiner Figur arbeiten. Ich bin ja auch nur eine Frau 😉 Ich habe vieles ausprobiert wie Kalorienzählen, mehr Sport machen und auf meine Ernährung achten. All das klappt prima, nur die Süßigkeiten machen mir immer einen Strich durch die Rechnung, sie zerstören alle Erfolge und lassen meine mühevoll aufgebrachte Energie verpuffen. Also ist es denkbar simpel: ich bin nicht der Typ für Diäten – Diäten funktionieren übrigens nicht – und ich habe nicht die Disziplin, mehr als dreimal in der Woche etwas für meine Fitness zu tun – das möchte ich gar nicht. Mich würde kaum jemand als faul bezeichnen, aber dieses ständige Gefühl, es tun zu müssen… nein danke! Ich mache EMS, Yoga und Einheiten auf meinem Crosstrainer, weil es mir guttut – sobald ich das mit Abnehmen verknüpfe, vergeht mir der Spaß. Darum dachte ich „weniger ist mehr“ und anstatt meine Bemühungen zu intensivieren, lasse ich einfach etwas weg – die Süßigkeiten. Mein Minimalismus wird mich auch hier nicht im Stich lassen und das Loslassen war mal wieder die Lösung

Was denkst du? Schaffe ich das? Würdest du das schaffen? Sags mir in den Kommentaren…


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2 Kommentare zu „31 Tage ohne Süßigkeiten – 2019

  1. Wenn du dir ein Ziel setzt, wirst du es auch schaffen. Es ist jedoch sehr schwierig, wenn man die Disziplin dazu nicht hat, aber öffentlich darüber redet. Ein Rückfall wird dann von jedem wahrgenommen und demotiviert mächtig. Umgekehrt ist es sehr hilfreich sein Ziel (abnehmen, aufhören zu rauchen) anderen mitzuteilen. Das kann sehr motivieren. Ich habe das alles durchgemacht … Ich habe meine kleinen Ziele allen mitgeteilt, aber das große Ziel für mich behalten. Über Jahre hinweg. Ich habe heute sehr viele Bewunderer. Du hast vielleicht von meinem Buch über den Jakobsweg gehört, „Wo die Sehnsucht wohnt“ heißt es. Dort habe ich einige der Ziele genannt, die ich erreichen wollte und erreicht habe. Doch es hat Jahre gebraucht. Ich bin dabei jedoch sehr zufrieden und demütig geworden. Das wünsche ich dir auch. LG

  2. Hallo Reinhold,
    vielen Dank für deinen Kommentar!
    Wow, den Jakobsweg möchte ich auch sehr gerne einmal am Stück gehen (oder auch öfter) – eines meiner großen Ziele. Ein paar Tage war ich schon Pilgern und ich habe es sooo genossen! Ich kann natürlich nur erahnen, was die gesamte Reise dann mit mir machen wird, aber schon die Vorstellung macht mir Gänsehaut.
    Mir persönlich hilft es immer sehr, wenn ich anderen von meinen Zielen erzähle. Mit jedem Wort kommen sie ein bisschen mehr in die Realität und die Umsetzung wird leichter. Sobald ich mal ins Straucheln gerate, hilft so ein kollektives Gewissen etwas mehr, als nur mein eigenes 🙂

    Herzliche Grüße
    Lisa

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