Diesen Beitrag anhören


Mit Vollzeitjob, Bloggen, Handicap, Partnerschaft, Familie und Freunden und vielseitigen Hobbys wie Schreiben, Zeichnen, Fotografieren, Fitness, Wandern, Reisen und obendrauf ne kunterbunte bucket list ist das Leben definitiv vielseitig, schnelllebig, spannend und intensiv.

Aber auch anstrengend, keine Frage. Meine Behinderung stellt mich vor ebenso viele Herausforderungen wie mein lebhafter Geist, mein Streben nach Glück, mein Tatendrang, meine Unternehmungslust, mein tiefer Wunsch nach Liebe. Ich grüble, hoffe, plane, zermartere mir den Kopf, träume, fantasiere, bastle mental an tausend Problemen, Reisen und Ideen herum. Wenn ich nicht aufpasse, ist Anspannung, Unruhe und sogar Stress ein unliebsamer Begleiter. Normalerweise bin ich recht gesellig, doch auf solche Weggefährten kann ich verzichten. Besonders, wenn sie mir vehement schaden.

Hilfe, jemand rammt eine Nadel in meinen Kopf!

Nein, die Rede ist nicht von Akkupunktur. Leider! Sondern von Migräne. Ja, diese furchtbare neurologische Beschwerde plagt auch mich. Schon seit vielen Jahren. Der wohl markanteste Trigger bei mir: Stress. Schon alleine darum ist es für mich sehr wichtig, gute Methoden zur Stressbewältigung und Entspannung zu haben, denn wenn die Finger meiner linken Hand taub werden, es mir vor den Augen flimmert und eine alles leicht surreal gestaltende Aura mein Sehen verklärt, dann ist es schon zu spät. Artikulieren? Nicht zu denken, dazu ist meine Zunge zu schwer und ich bringe – wenn überhaupt – unzusammenhängende Wörter hervor, die nicht den sinnvollen Gedanken, den ich im Kopf habe, ausdrücken. Und dazu eine deftige Portion Übelkeit und zur Krönung schließlich die unverkennbaren, stechenden, quälenden Kopfschmerzen. Übrigens, wer sich fragt, ob er schon einmal Migräne gehabt hat, der kann beruhigt sein. Er hatte keine. Denn leider ist es mit Migräne genauso, wie mit dem Verliebtsein. Wenn du dich fragst, ob du verliebt bist, bist du es nicht. Sonst wüsstest du es.

Wie wird eine gestresste Lizzi zur Chillizzi?

Migräne ist das extremste Zeichen, das mir mein Körper schickt, um mir zu sagen, dass es zu viel ist, dass es mir nicht gut geht, dass sich etwas ändern muss. Dringend! Ich habe gelernt, diese Hinweise zu erkennen, sogar noch bevor es zum Äußersten kommt. Jedenfalls meistens.

Darum gebe ich mir größte Mühe, mein Leben einerseits zu entschleunigen und andererseits generell etwas Entspannendes für mich zu tun.

Lizzi auf einer Bank in Casablanca.

„Entschleunigen“ liest und hört man ja immer mal wieder. Aber was heißt das eigentlich? Für mich bedeutet es vor allem zu minimalisieren. Okay, ein Trendwort durch ein anderes ersetzt, oder? Aber genauso ist es. Vielleicht ist die schönste Ausdrucksweise dafür „bewusst leben“. Ganz bewusst. Selbstbewusst – mir meiner selbst bewusst. So gebe ich mir Mühe, mich für die Dinge zu entscheiden, die mir wichtig sind, die ich wirklich machen will, während ich Berieselung nur ganz ausgewählt zulasse.

Man kann – so schön das auch wäre – keine hundert verschiedene Hobbys haben und nicht jeden Sport ausprobieren, jedes Land bereisen, jeden Spaß mitmachen… so viel Zeit, Geld und Möglichkeiten hat man einfach nicht. Priorisieren ist daher das A und O. Mir hat beispielsweise meine bucket list sehr geholfen, mir zu verdeutlichen, was ich gerne erleben möchte. Es ist in erster Linie sehr wichtig, sich selbst besonders gut zu kennen. Nur so kann man gezielt auf die eigenen Bedürfnisse eingehen und sich selbst zum Ziel führen.

Das mag jetzt nicht nach einer konkreten Technik zum Stressabbau klingen, aber es hat mir sehr geholfen, entspannter zu sein. Das Mentale ist indes nur die halbe Miete, denn so wichtig der geistige Part sein mag, Stress wirkt sich heftig auf den Körper aus und darum ist es unerlässlich, auch für diesen etwas zu tun. Nur der Ausgleich zwischen Physis und Psyche kann einen Menschen meiner Meinung nach langfristig harmonisieren und was ist bitteschön stressfreier, wohltuender und gesünder als Balance? Darum habe ich vor zwei Jahren mit Yoga angefangen – und ich LIEBE ES! Das ist für mich die perfekte Form, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Man kräftigt Muskeln, fördert Koordination und Beweglichkeit, bindet gewinnbringend den Atem ein und fokussiert seine Gedanken ganz auf sich selbst. Man macht Yoga nicht, weil es gerade trendy ist, weil es cool klingt, weil gerade alle so zen sind oder weil man etwas beweisen möchte. Bei dieser fernöstlichen Sportart ist man mit sich selbst alleine, ganz egal, ob eine ganze Gruppe und ein Lehrer mit im Raum sind. Man kann seine eigenen Grenzen erfahren, lernt auf seinen Körper zu hören und knüpft einen wertvollen Kontakt zu sich selbst. Ja, das klingt für manche vielleicht seltsam, aber genauso ist es.

Me, myself and I – Lizzi und Lizzi plaudern ein bisschen

Viele Menschen reagieren immer ganz merkwürdig, wenn ich sage, dass ich Selbstgespräche führe. Sie stellen sich dann vermutlich so eine Szene à la Gollum und Smeagol aus dem Herrn der Ringe vor. Dabei kann man auf unterschiedlichste Weise mit sich selbst kommunizieren. Gerade Yoga hilft dabei, das Physische und das Psychische zusammenzubringen. Jedes Mal, wenn man sich selbst ein bisschen näher kommt, kennt man sich auch besser und kann sich dabei helfen, das Leben leichter zu machen. So habe ich beispielsweise herausgefunden, dass es für mich sinnvoll ist, nach Kurztrips und Ausflügen übers Wochenende mir auch noch den Montag frei zu nehmen. Ich brauche einfach einen Tag länger Zeit, um wieder anzukommen. So ist es auch nach Urlauben. Wenn ich sonntags zurückkomme, verbringe ich den Tag darauf am besten zu Hause. Vielleicht liegt es an der Reizüberflutung, an der Belastung, die ein Handicap an fremden Orten so mit sich bringt oder woran auch immer. Aber dieser eine Pausentag ist für mich total wichtig. Also super, dass ich mich so gut kenne.

Selbstredend, dass eine gute Selbstkenntnis auch dazu führt, dass man ehrlich zu sich sein kann und so besonders schnell und effektiv herausfindet, warum man eigentlich aktuell gestresst ist. So oft denken wir, es läge an etwas Offensichtlichem und dann ist es doch etwas, das tief vergraben in unserem Inneren brodelt. Darum habe ich mir angewöhnt, auch Schwächen vor mir selbst zuzugeben, mir einzugestehen, wenn ich Angst habe, mich verletzt fühle, einsam bin oder unzufrieden. Für mich gibt es dieses „es nicht wahr haben wollen“ nicht, denn ich lüge mich selbst nicht an. Wozu auch, in meinem Herzen kenne ich die Wahrheit und bevor sich daraus ein krasses Ungleichgewicht, eine Störung und Schmerz entwickeln, löse ich es durch Ehrlichkeit doch lieber auf.

Lizzi mit weißem Hut und Sonnenbrille - Nahaufnahme.

Selbstliebe ist kein Narzissmus

Ich verrate dir was – ich habe mich selbst total gern. Ja wirklich, ich komme extrem gut mit mir aus, ich hab mich lieb und ich akzeptiere, wer ich bin. Im tiefsten Kern meines Seins nehme ich mich an.

Oh, ich habe viele Schwächen und ich kann einige Eigenschaften an mir weniger leiden als andere. Mit meinem Handicap habe ich mich bis heute nicht so recht arrangiert. Trotzdem ändert es nichts daran, dass ich mich toll finde. Eingebildet, denkst du? Narzisstisch, meinst du? Nein, ehrlich nicht. Ich finde mich nicht auf diese Weise toll, dass ich Instagram mit knackigen Fotos von mir überschwemme, dass ich durch die Straßen stolziere und mich für die Queen persönlich halte. Nein, es ist eine andere Art von toll, die ich mit mir verbinde. Ein „Sich nicht selbst Verurteilen“ könnte man sagen. Ich weiß, dass ich einiges an Talent besitze, dass ich bestimmte Dinge sehr gut kann, dass ich viele liebenswerte Charakterzüge habe, einigermaßen clever bin und mit viel Stärke glänze. Genauso weiß ich, wo meine Schwächen liegen, dass ich manchmal unsicher in der Außenwelt bin, dass ich eine Menge Dinge nicht kann oder nicht besonders gut. Das macht nichts. Ich bin, wie ich bin und das ist super so! Es macht mich nicht traurig, dass ich nicht gut singen kann, dafür bin ich stolz darauf, dass ich mit Worten umzugehen weiß. Es stimmt mich nicht trübselig, dass ich so viel weniger als andere mit den Augen sehen kann, dafür liebe ich die Fähigkeit, mein Herz zu öffnen und damit die Welt zu erfahren. Ich bin alles andere als perfekt und trotzdem bin ich genau richtig.

Selbstliebe hilft mir dabei, dass ich mein bestes will. Das ist für mich ein großer Unterschied, ob jemand nur stressfrei sein möchte, um keine Schmerzen zu haben oder weil er sich selbst am Herzen liegt. Weil es ungesund ist, weil man es selbst wert ist, schmerzfrei zu sein. Das ist mein Antrieb und gleichzeitig auch eine Strategie, mit Stress umzugehen.

Das Ganze ist übrigens nicht nur ein gedankliches Herangehen. Ich habe mir zum Beispiel einen Tag in der Woche genommen, an dem ich mir immer etwas Gutes tue. Das ist der Mittwoch – einfach so. Da gönne ich mir ein schönes Fußbad oder eine tolle Gesichtsmaske, ich gehe ins Solarum (das ist super bei Neurodermitis) oder mache ein aromatisches Kamillendampfbad. Einfach etwas privates Wellness sozusagen. Für mich spielt es eine große Rolle, es regelmäßig und bewusst zu tun. Nicht einfach so, wenn mir danach ist (dann tue ich mir natürlich auch etwas Gutes), aber auch einfach als fester Bestandteil meines Lebens. Mittwochs ist es Zeit für etwas Schönes. Nur für mich. Weil ich es mir wert bin.

Genauso verzichte ich derzeit auf Süßigkeiten. Das hat den Hintergrund, dass ich mich in dieser Hinsicht als haltlos und süchtig bezeichne. Ohne Witz, wenn ich eine Packung Schokobons öffne, ist sie minutenspäter leer. So sehr ich es mit Disziplin versuche, so sehr ich nur ein paar essen will, ich kann nicht. Ich verputze das Ding, fühle mich dann furchtbar und esse noch ein paar Kekse des Schams hinterher. Wer eine ähnliche Naschkatze ist, versteht mich.

Muffins mit Streuseln und Miniguglhupf.Weil ich dieses selbstzerstörerische Verhalten aber ganz und gar nicht mit meinem Konzept von Respekt vor mir und Liebe für mich vereinbaren kann, habe ich mich von dem Irrglauben befreit, Süßkram würde mir guttun. Vielleicht stimmt das für die Menschen, die nach dem Essen ein Rippchen Schokolade essen und sonst kein Bedürfnis danach haben. Für sie ist das eine Art seelische Belohnung. Bei mir geht das nicht, darum ist es Gift, das ich in mich pumpe. Da könnte ich eigentlich auch gleich rauchen, trinken und neben einer Atommülldeponie zelten. Darum habe ich die Notbremse gezogen und lasse nun seit einiger Zeit die Nascherei – meine Challenge sieht nur extrem wenige Ausnahmen vor: Geburtstage von mir Nahestehenden, Hochzeiten, Ostern und Weihnachten. Einfach ganz besondere Anlässe, von denen es nur ganz wenig im Jahr gibt und zu denen bestimmte Süßigkeiten, Gebäck oder Ähnliches einfach gehören. Davon abgesehen bin ich clean und tue mir damit auch einen riesigen Gefallen.

Was das mit Stress zu tun hat? Alles! Dieses ständige weniger-Süßes-essen-wollen-aber-nicht-können, diese ständige Enttäuschung tut mir nicht gut, das schadet meiner Psyche. Man erliegt schnell dem Trugschluss, dass man nascht, um seiner Seele etwas Gutes zu tun. In Wahrheit straft man sie damit. Ich brauche keinen Zucker, um mich zu belohnen, um mir zu zeigen, dass ich mich gern habe. Paradoxerweise verwende ich keinen Zucker, um mir zu zeigen, dass ich mich gern habe. Welch wundersames Ding unsere Sprache doch ist <3

Last but not least – Ausgleich zwischen Kopf und Körper

Mein Denkapparat rattert permanent, meine Kreativität strömt in meinen Alltag und Gefühle spielen in meiner Welt die Hauptrolle. Das sind eher innenliegende Vorgänge, könnte man sagen, weniger materielle. Darum brauche ich einen Ausgleich – klar, Sternzeichen Waage kommt nicht von ungefähr – die Antwort ist simpel: Sport!

Lizzi steht vor einem leuchtend grünen Tandem in einer schnuckeligen Altstadt.Es gibt weniges, bei dem ich richtig abschalten kann. Körperliche Betätigung funktioniert super. Ich gehe einmal wöchentlich zum EMS-Training bei Bodystreet. Dort wird man entertaint und trainiert – man hat keine Zeit zu denken. Jedes Mal gehe ich nassgeschwitzt und mit einem Lächeln und die physische Anstrengung hilft beim mentalen Herunterfahren. Außerdem schwinge ich mich mit einer schönen Serie nur zu gerne auf meinen Crosstrainer und lasse mich gezielt berieseln. Supereffektiv! Wandern, Schwimmen und Tandemfahren kommen noch hinzu – Sport macht das Leben besser, verleiht Selbstvertrauen, Stärke und Energie, versorgt mich mit Glückshormonen und nebenbei wirkt sich Ausdauersport positiv auf das Schmerzempfinden aus. Jemand, der sich damit gut auskennt, kann dir sicherlich sagen, WARUM das so ist. Mir reicht es, zu wissen, DASS es so ist J

Fazit: Meine besten Stressbewältigungs- und Entspannungstaktiken

…sind also eine Mischung aus mentalen Denkprinzipien und konkreten Anwendungen. Hier noch mal alles auf einen Blick:

  • Bewusst leben (Entschleunigung & Minimalismus)
  • Selbstbewusstsein (Selbstkenntnis)
  • Yoga (für physische und psychische Balance)
  • Selbstgespräche (Austausch mit sich selbst)
  • Selbstliebe (Wahrheit & Ehrlichkeit)
  • Wellness (ein fester Tag in der Woche)
  • Kraft- und Ausdauersport
  • Schreiben

By the way: das Schreiben und Bloggen hilft mir dabei, meine Kreativität zu kanalisieren, meine Gedanken zu ordnen und trägt so ebenfalls zur Entspannung, Fokussierung und Freude bei. Eine besonders tolle Sache also von Kommunikatz, die Blogparade „Entspannung und Stressbewältigung – wie macht ihr das?“ zu starten. Das ist eine super Gelegenheit für mich mit meinem Beitrag zum einen meine Strategien gegen Stress zu verraten und andererseits etwas zu tun, das ich liebe. Bei dieser genialen Blogparade bin ich herzlich gerne mit von der Partie!

Wie ist das bei dir? Bist du auch hin und wieder gestresst oder hast du deine Mitte gefunden? Hast du Strategien gegen stressige Situationen? Wie entspannst du am besten? Dein Kommentar ist aufs Herzlichste willkommen!

Falls dir mein Beitrag gefällt, teile ihn doch! Ich würde mich riesig freuen <3

Werbeanzeigen

9 Kommentare zu „Vergiss chillax – lieber chillizzi! Stressbewältigung à la Lizzi!

  1. Liebe Lizzy,
    schöner Beitrag wieder mal! Sehr viele kluge Gedanken und wirklich konkret – und hilfreich – beschrieben. Ich habe auch an Leas Blogparade teilgenommen: ein tolles Thema!

    Ach ja – und was mich auch noch entspannt: öfter mal Handy aus und wirklich aus der Hand legen – vielleicht, weil ich es, auch durch meinen Blog, sonst ja ziemlich oft griffbereit habe.

    Herzliche, gerade entspannte, Grüße, Sarah🙂

  2. Liebe Lizzi,
    vielen Dank für diesen schönen Beitrag! Konkrete, persönliche Tips sind genau, was ich suchte. Und ich glaube, von Dir kann ich mir auch die eine oder andere Scheibe abschneiden, weil wir schließlich handicapmäßig mehr oder minder im gleichen Boot sitzen. Das sensibilisiert unweigerlich dafür, wie wichtig es ist, auf sich selbst gut aufzupassen.
    Danke Dir und liebe Grüße
    Lea

  3. Liebe Sarah,

    danke dir vielmals! Es hat mir wie immer auch riesigen Spaß gemacht, den Beitrag zu schreiben… wirklich ein Spitzenthema!

    Das Handy mal weglegen – oh ja, das entspannt wirklich! Wenn man sich gezielt den Druck nimmt, nicht sofort antworten oder reagieren zu müssen. Für mich ist Smartphone immer etwas anstrengend durch meine Sehbehinderung. Manches geht total einfach, für anderes brauche ich etwas länger… das verschiebe ich dann gerne mal, um es in Ruhe an meinem PC zu machen. Von dem her ein toller Tipp!

    Als ich so deinen Beitrag zu Entspannung mit Kindern gelesen habe, ach… da vielen mir so viele schöne Momente aus meiner Kindheit ein, das hat richtig gutgetan! Da ich ja selbst (noch?) keine Kinder habe, hat mich natürlich eher die Seite der Erinnerung angesprochen. Ganz tief in meinem Herzen liegen die Momente, wenn mir vorgelesen wurde. Das waren ganz besondere Momente und wirklich wunderschöne Erfahrungen. Manchmal, wenn ich die Augen schließe, kann ich hören, wie mein Vater mir „der kleine Hobbit“ vorliest – ich entsinne mich an die Stimmnuancen, an gewisse Betonungen und an die Geschichte natürlich auch, obwohl ich damals wohl noch sehr jung gewesen bin. Ganz toll ist auch die Erinnerungsblase, wie meine Mutter sich beim Vorlesen des Sams total kaputtgelacht hat und kein weiteres Wort mehr herausbringen konnte. Das war eine Szene, als das Sams mit dem Klassenlehrer spricht und es ein lustiges Durcheinander mit dem Siezen gibt. Herrlich!

    Vielen Dank für diese kleine Nostalgiewolke und das geborgene Gefühl, dass ich dadurch hatte <3

    Herzliche Grüße
    Lisa

    PS: Ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast: ich habe momentan auch eine Blogparade noch bis zum 5. Mai laufen. Vielleicht hast du ja auch Lust, mitzumachen?

  4. Liebe Lisa,
    oh, was für eine schöne Antwort, danke dir herzlich dafür, vor allem auch für die wirklich schönen Erinnerungen, die du hier mit mir teilst!😊 Würdest du die eventuell sogar als Kommentar unter meinem Beitrag auch nochmal den Leser/innen meines Blogs zugänglich machen? Ich kann genau nachvollziehen, was dich daran entspannt und „gewärmt“ hat!
    Meinem Sohn lese ich übrigens auch jeden Abend vor, das ist definitiv eines unserer schönsten und kostbarsten Ritual und vielleicht erinnert er sich später ja auch mal daran?

    Deine Blogparade mit der Bucket List finde ich auch super spannend und ich habe schon überlegt, daran teilzunehmen, aber es ist mir, ehrlich gesagt, etwas zu intim, meine Wünscheliste für die Zukunft so öffentlich zu machen. Vielleicht schreibe ich ja einen Artikel über „Bucket Lists“ an sich und ihren Wert und Sinn/Nicht-Sinn für mich?! Mal sehen!🙂

    Herzlichen Gruß und bis bald wieder einmal!
    Sarah

  5. Liebe Lizzi,

    habe Deinen Blog gerade erst entdeckt und stelle fesr: Wir haben viel gemeinsam. Wir sind beide Waage. Wir haben uns beide selbst lieb, auf die gleiche Weise, mögen beide Sport und haben beide Stress als hauptsächlichen Migräne-Trigger. Ich habe mich also in vielem wiedererkannt. Statt den Crosstrainer stelle ich das Heimfahrrad vor den Fernseher, ansonsten mache ich vor allem Muskelaufbau für den Rücken, gefolgt von Dehngymnastik zum Entspannen. Was mir auch noch gegen Stressabbau hilft, ist progressive Muskelentspannung. Und ich gehe wandern, das geht hier auf der schwäbischen Alb wunderbar und tut mir gut.

    Liebe Grüße
    Claudia

  6. Liebe Claudia,

    wow, da haben wir ja echt einiges gemeinsam! Das Wanderngehen übrigens auch 😉 Wann immer ich eine sehende Wanderbegleitung finde, schnüre ich die Wanderschuhe, werfe mir den Rucksack über und los gehts! Ach, die schwäbische Alb ist sooo schön. Da bin ich ab und zu für Tandemausflüge und natürlich auch per Pedes.

    Progressive Muskelrelaxanz ist doch auch bei Migräne sehr gut, sagt man. Hilft dir das? Hatte ich auch mal auf meiner Liste, was ich alles zur Entspannung tun möchte. Aber dann ist es doch noch mehr Yoga geworden 😉

    Herzliche Grüße
    Lizzi

  7. Hallo Lizzi,

    ja, mir hilft die progressive Muskelentspannung, nicht direkt gegen die Migräne, aber indirekt, da bei mir Stress der stärkste Trigger ist und ich dadurch etwas runter komme, wenn ich regelmäßig übe.

    Liebe Grüße

    Claudia

  8. Hi Claudia,

    so ist es bei mir mit Yoga… aber vielleicht sollte ich mir die progressive Muskelentspannung doch mal genauer anschauen 😉 Danke für die Erinnerung daran <3 Und freut mich voll, dass es dir so gut hilft!

    LG Lizzi

Was sagst du dazu?